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Der richtige Kreiseleggen-Nachläufer
Treffen Sie die richtige Wahl
Pöttinger bietet für den Herbstanbau für seine Kreiseleggen eine große Auswahl an Nachläufern an.
Die Entscheidung für eine spezielle Art des Nachläufers hängt davon ab, ob und wie viel an Rückverfestigung gewünscht wird. Die Art und Weise der Rückverfestigung wiederum hängt stark von der Bodenart und Bodenfeuchtigkeit ab. Wichtig ist, dem Saatkorn die Vorraussetzung für eine gleichmäßige und stressfreie Keimung zu geben. Eine zu fein strukturierte Oberfläche kann zur Verschlämmung, Krustenbildung und Sperrschicht für den Gasaustausch führen. Zu grob schollige Oberfläche hingegen macht es schwierig, den gewünschten Bedeckungsgrad für das Saatkorn zu erreichen.
Die, auf richtigen Pflanzenbau ausgelegten Nachläufer, wie Schneidring- und Schneidpackerwalze zielen mit allen Vorzügen auf die immer stärker auftretenden und unabsehbaren Witterungseinflüsse ab. Sie helfen dem Landwirt, selbst unter solchen schwierigen Bedingungen eine effiziente und zielgerechte Aussaat zu bewerkstelligen.
Die Auswahl an Nachläufern ist sehr groß und reicht von normalen Stabwalzen über Packerwalzen bis hin zu Walzen mit Streifen weiser Rückverfestigung; Schneidpacker-Walzen und Krumenpacker-Walzen
| Schneidpackerwalze | |
![]() Schneidpackerwalze |
Die Rückverfestigung erfolgt durch die einzelnen Ringbreiten auf 50% der Oberfläche. Die spezielle Ringform drückt direkt im Bereich der nachfolgenden Saatrille. Die restlichen 50% der Oberfläche im Zwischenringbereich werden nicht kontaktiert und auch nicht rückverfestigt. Dieser Bereich bietet ein hohes Maß an Wasseraufnahme durch unberührte, saugfähige, unverdichtete, lockere Erde. Die gezackte Außenkontur der Ringe verhindert zuverlässig eine Verdichtung im Umfangsbereich. Die Zacken am Mittensteg brechen die Talsole auf und Wasser kann selbst im Verdichtungsstreifen ungehindert in tiefere Bodenschichten infiltrieren -> keine Staunässe in der, von der Walze geformten Rille -> krümelige Struktur und selbst bei Starkregen kein Ertränken des Keimlings in der Saatrille! |
| Krumenpackerwalze | |
![]() Krumenpackerwalze |
Die Rückverfestigung erfolgt Streifen weise. Durch die geschränkte Form der Zähne -„Sägeblattzahn“ - wird im Bereich der nachfolgenden Saatrille stärker rückverfestigt. Dieser Bereich beschränkt sich auf rund 30% der gesamten Arbeitsbreite. Durch die eigene Zahnform wird Erdmaterial durch das Abrollen mitgenommen und unmittelbar auf der Oberfläche fallen gelassen -> perfekte Krümelstruktur. Die restliche Masse wird durch den Walzenkörper getragen. Dies fördert zum einen die Tragfähigkeit der Walze auf leichten Standorten, findet aber auch auf mittelschweren, klebrigen Böden beste Eignung. Es gibt über den gesamten Arbeitsbereich der Walze keine Schadverdichtung und keine Schmierschicht. Die Atmungsaktivität des Bodens wird gefördert und Staunässe im Saathorizont zuverlässig vermieden. |
Autor: Alois Kirchmayr (Produktmanager Bodenbearbeitung)
Erfasst am: 01.10.2008

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