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TERRASEM C6 erfolgreich in Tschechien

PROAGRO, s. r. o., Bučovice bei Vyškov (CZ)

Im Herbst 2008 kaufte die Firma PROAGRO aus Bučovice bei Vyškov eine Pöttinger-Sämaschine TERRASEM C6 mit der Arbeitsbreite von 6 m. Gleich wurden damit 65 ha Wintergerste und ca. 220 ha Weizen gesät, davon waren 35 ha Mulchsaat nach Mais. Im heurigen Frühling hat der Betrieb mit der TERRASEM schon 60 % der Ernte gesät und zwar Ölrettich auf 30 ha, Hülsenfrüchte auf 30 ha und Pflückerbsen auf 20 ha. Die beiden Geschäftsführer der PROAGRO, Ing. Jan Pavlík und Ing. Pavel Halla, berichten:


Die Geschäftsführer der PROAGRO, s. r. o., Bučovice bei Vyškov, Ing. Jan Pavlík (li.) und Ing. Pavel Halla (re.).

Die TERRASEM C6 im Einsatz

PROAGRO bewirtschaftet 750 ha Ackerboden und beschäftigt sich ausschließlich mit der Pflanzenproduktion. Der Boden befindet sich auf 220 bis 270 m Seehöhe. Das Terrain ist hügelig, die Erde ist lehmsandig, tonartig und schwer. Wir pflanzen Winterweizen, Sommergerste, Pflückerbse, Mohn, Raps, Sonnenblume und Mais für Kern, Rettich, Hülsenfrüchte und Leinen für Sämerei und manchmal auch Gräser. Die Spezialisierung auf traditionelle Früchte bringt gute Ergebnisse, wie die Geschäftsführer Ing. Jan Pavlík und Ing. Pavel Halla sagten. Es gab dieses Jahr sehr gute Erträge, bei Winterweizen im Durchschnitt 7,5 t/ha, bei Sommergerste 5 t und Raps 3,3 t. Was die Bodenvorbereitung betrifft, kommt nach der Rapsernte der Stoppelumbruch und später noch einer vor der Saat. Den Winterweizen haben wir letztes Jahr Ende Oktober nach der Maisernte gesät, und zwar direkt mit einer großen Menge von Pflanzenüberresten. Wir hatten Zweifel, wie das alles endet, aber die Erträge waren zum Schluss sehr gut. In das Feld nach Mais haben wir ca. 5 Mio. keimfähige Körner pro Hektar gesät, normalerweise säen wir 4 bis 4,5 Mio.. Es ging um zwei Sorten, von denen jede einen Ertrag von mehr als 6 t/ha brachte, berichtet Ing. Halla.
 
Laut Ing. Pavlík, der sich um die Landtechnik kümmert, ist TERRASEM eine sehr zuverlässige Maschine. Die Saatstärke kann man sehr gut einstellen und die Maschine kann sie sehr gut einhalten und hat keine Abweichungen. „Exakt kann man auch die Saattiefe einstellen und einhalten. Nach dem Einstellen ist alles perfekt und die Bestände laufen gleichmäßig und ausgewogen auf. Egal, ob wir auf einem weicheren oder härteren Boden säen, die Maschine sät immer gleichmäßig und ausgewogen. Einen großen Beitrag leistet auch das Tastrad. TERRASEM hat eine sehr hohe Schlagkraft, auf einem guten Acker arbeitet sie mit Geschwindigkeiten von 10 bis 12 km pro Stunde, man kann also pro Tag 35 bis 40 ha schaffen. Beim Tank mit dem Volumen von 3.000 Liter kommen zwei Säcke Saatgut hinein, das reicht für ca. 10 ha. Die Befüllung machen wir direkt auf dem Feld. Wir wurden besonders von der Durchgängigkeit der Sämaschine überzeugt, was man gerade bei der Mulchsaat nach der Ernte von Kornmais merken konnte. Mit der großen Menge an pflanzlichen Überresten konnte die Maschine sehr gut umgehen, sie hat sie perfekt in den Boden eingearbeitet und mit einer hohen Qualität gesät. An einem Tag haben wir Mais geerntet und am anderen haben wir gesät. Die besondere Arbeitsqualität und Leistung der Sämaschine ist mit der traditionellen Landtechnik, die wir früher benutzt haben nicht vergleichbar. Es ist uns gelungen, die notwendige Zeit für die Saat wesentlich zu verkürzen“, fasst Ing. Pavlík zusammen. Seit dieser Ernte setzt man bei PROAGRO auch die Scheibenegge TERRADISC 6000 T mit einer Arbeitsbreite von 6 m ein. Sie leistet alle Stoppelumbrüche und die Bodenvorbereitung vor der Raps- und Wintersaat. Und wenn ein „härterer“ Frühling kommt, kommt sie für die Zerkleinerung der Knollen und Ebnen des Feldes zum Einsatz. Die TERRADISC ist mit Packerwalzen ausgestattet, was sehr gut vor allem für feuchtere Bedingungen ist, dann arbeitet die Maschine mit einer großen Qualität und verstopft nicht. Die Bodenoberfläche kann man sehr schön verkleinern, drücken und ebnen. In einem Jahr sollte die Maschine 600 bis 700 ha bearbeiten, je nach Bedingungen und Pflanzenproduktion vielleicht auch mehr. Die TERRADISC arbeitet mit Schleppern mit einer Leistung von 280 PS, genauso wie die Sämaschine. Der Durchschnittsverbrauch bei der TERRADISC ist auf einem ordentlichen Gelände 8 Liter Diesel pro ha.


Erfasst am: 03.12.2009

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