
Die Leitung ist teleskopierbar ausgelegt und zentral auf dem Hauptrahmen geführt. Der große Querschnitt von 150 mm erlaubt hohe Mengen bei entsprechender Arbeitsgeschwindigkeit auszubringen.
Der Verteilerkopf sitzt mittig zwischen Arbeitsfeld und Nachläufer. Für die Transportstellung klappt der Verteilerkopf nach vorne und bildet eine kompakte Einheit. Beim Ausklappen des Verteilerkopfs straffen sich die Schläuche bis hin zur Verteilschiene, sodass keine Staustellen entstehen. Dadurch erfolgt der Transport des Mediums ohne Behinderung, weshalb ein konstanter Gutfluss gesichert wird.
Die Ausbringung und Verteilung erfolgt über 18 bodennahe Prallteller. Das ermöglicht ein windunabhängiges und flächendeckendes Ausbringen des Mediums. Positioniert ist die Verteilschiene vor dem Nachläufer.

Durch eine im Winkel flexibel einstellbare Verteilschiene mit Verteilblechen lässt sich die Verteilung des Ausbringmediums steuern und dem Arbeitstiefenbereich anpassen, wodurch unterschiedliche Anwendungsfälle abgedeckt werden. Je nach Anwendungsfall kann die Schiene flacher oder steiler zum Boden hin angestellt werden, um das Ausbringmedium mit mehr oder weniger Erde zu bedecken.

Eine Einstellung der Verteilschiene mit dem Auslass schräg zum Boden stehend bewirkt das Beimischen auf den Erdstrom. Dadurch wird das ausgebrachte Medium mitgeführt und im oberen Bearbeitungsbereich bzw. oberflächig verteilt.
Dieses Verfahren eignet sich etwa zur Aussaat von Zwischenfrüchten, Begrünung oder Begrünungsmischungen.

Durch eine stark senkrecht zum Boden eingestellte Verteilschiene wird das Medium sofort in den Erdstrom mit eingemischt und kann somit bis auf den Bearbeitungshorizont abgelegt werden. Die Verteilung von Dünger bzw. Saatgut erfolgt über den gesamten Bearbeitungshorizont.
Beim Anwendungsfall Stoppelsturz kann beispielsweise eine Ausgleichsdüngung von Kali oder eine Stickstoffdüngung zur Beschleunigung der Strohrotte erfolgen. Ebenso kann die Startdüngung zur Saatbettbereitung durchgeführt werden.