Tschechischer Großbetrieb schwört auf Pöttinger

Tschechischer Großbetrieb schwört auf Pöttinger

Mäher, Ladewagen und Sämaschine für Betrieb aus Pilsen

Der Betrieb Dnešická zemědělská, a. s., in der Region Pilsen (CZ), ist eines der Unternehmen, die sich entschieden haben, in der intensiven Milchviehhaltung Grünfutter zu verwenden. Eine Herde mit 350 Tschechischen Schecken, mit einer durchschnittlichen Jahresmilchleistung von 7.000 kg, bekommt vom Frühjahr bis zum Herbst frisches Qualitätsfutter.

"Wir bewirtschaften über 1.500 Hektar Ackerland und 250 ha Grünland auf einer Seehöhe von 370-500 m. Die Fruchtfolge unterliegt den Anforderungen der Biogasanlage mit einer Leistung von 800 kW, aber auch unter Berücksichtigung der Tierproduktion . Von den traditionellen Nutzpflanzen wachsen auf 250 ha Winterraps, auf 350 ha Winterweizen, Wintergerste auf 150 ha, auf 50 ha wächst Hafer und im nächsten Jahr erwarten wir eine Verbreitung des Winterroggens auf 100 ha für die Biogasanlage. Von den Futterpflanzen bauen wir Silomais auf 350 ha an. Davon sind 150 ha für die Rinder und 200 ha für die Biogasanlage gedacht. Für die Tierproduktion gibt es noch 150 ha mit einer Mischung aus Luzerne und Klee. Für die Silage und Grünfutter rechnen wir mit rund 40 ha Klee. Da die Vegetation kontinuierlich wächst, ernten wir ständig. Die Leguminosen-Getreide-Mischungen mit Untersaat auf 100 ha werden für die Silage verwendet. Dauergrünland ernten wir zu 70 Prozent für die Silage und den Rest für Heu in Ballen. Die meisten Wiesen werden dreimal gemäht ", erklärt der Geschäftsführer Ing. Jiří Band.

                     

 

 

Mit der Grünfütterung der Milchkühe begann der Betrieb Dnešická zemědělská im letzten Frühjahr, mit dem Kauf des Ladewagens EUROPROFI 4000 D und des Frontmähwerks NOVACAT 261 F alpha-motion. Zuvor holte sich der Betrieb Meinungen von Züchtern ein, die diese Art des Fütterns schon seit einiger Zeit praktizieren. Es wird zweimal täglich, insgesamt etwa 25 kg Grünfutter pro Kuh, gefüttert.
"Der Hauptgrund für diese Art der Fütterung war, die Gesundheit und die Leistung der Tiere zu verbessern. Dies ist uns gelungen, die Tiere sind in guter Form. Im Sommer stieg die durchschnittliche Leistung dank Grünfutter von 6.500 kg auf 6.900 kg Milch und wir erwarten, dass sich die Leistung bei 7.000 kg einpendeln wird. Aus wirtschaftlicher Sicht wollen wir dadurch den Umsatz mit Milch erhöhen ", erklärt Vlasta Malá, die Vorstandsvorsitzende, die für die Tierproduktion zuständig ist. Ein weiterer Grund laut Vlasta Malá war der Bau der Biogasanlage.
 
Pöttinger trug zweifellos zum Erfolg des Grünfutters bei: die Geräte sparen Arbeit und Kraftstoff bei der ganze Silage, somit auch beim Mähen, Schwaden, Laden und Lagern von Futtermitteln von etwa 30 Prozent des Volumenfutters. Bei der Arbeit wird ein 120 PS Traktor eingesetzt. Eine Arbeitserleichterung sollte der Ladewagen EUROPROFI 4000 D dem Futterwagen dadurch bringen, dass er für die Fütterung das Weizenstroh schneidet. Die hiesigen Landwirte rechnen damit, dass der Wagen jährlich das Futterweizenstroh von rund 150 ha ernten und vorschneiden wird, dies wird frei gelagert und im Winter mit einer Fräse abgeholt.
Auf dem Betrieb Dnešicka a.s. ist darüber hinaus bereits in der dritten Saison eine 6 m breite, pneumatische Sämaschine TERRASEM C6 im Einsatz. "Das ist eine robuste Maschine, die mit einem 300 PS-Traktor perfekt den Boden für die Aussaat bereitet. Die TERRASEM sät regelmäßig und bietet gleichmäßige Saattiefe. Sie kann sogar die Schollen zerkleinern und ermöglicht direkte Aussaat von Zwischenpflanzen in Stoppeln. In Zukunft wollen wir versuchen, mit ihr auch das Grünland wieder zu erneuern. Die Tagesleistung liegt bei 60 ha für Raps, für Getreide in längeren Arbeitsschichten bei 40 Hektar. Die Betriebsgeschwindigkeit beträgt etwa 10-12 Kilometer pro Stunde, der Durchschnittsverbrauch bei 6-10 Liter Diesel pro ha, abhängig von der Art des Bodens und von den Pflanzen. Für die Saison sät sie um 700 ha", kommentiert Ing. Pešek die Arbeit der Pöttinger-Sämaschine.

Autor: Zdenek Bily (Mr. Pöttinger in CZ)