
Mit der „Digitalisierung in der Landwirtschaft“ werden fortschrittliche Arbeitsmethoden zur Verbesserung der Betriebsergebnisse, effizienteren Ressourcennutzung oder auch nachhaltigeren Landwirtschaft beschrieben.
Beispielsweise werden dadurch wichtige agronomische Daten, wie die Flächenleistung während eines Arbeitsganges, Ertragskartierungen oder teilflächenspezifische Aussaatmengen digital dokumentiert.
In der Digitalisierung werden drei Ansätze zusammengefasst:
Digital Farming
Im Digital Farming geht es um den intensiven Einsatz von Software in der Landwirtschaft. Dabei wird von Entwicklungen, wie KI, Cloudsystemen, Automation und Robotik profitiert.
Smart Farming
Oder auch „Landwirtschaft 4.0“, heißt: präzises und optimales Arbeiten mittels z.B. sensorbasierten Echtzeitsystemen zur Dünger- oder Pflanzenschutzapplikation. Durch exakte und zeitnahe Datenübertragung können z.B. die Biomasseverteilung eines Bestandes durch Sensortechnik aufgenommen und eine entsprechende Düngermenge appliziert werden.
Precision Farming
Bereits seit den frühern 1990er Jahren wurden die ersten Precision Farming Anwendungen etabliert, mit dem Ziel der Steigerung der Produkteffizienz durch digitale Hardware und Software-Lösungen.
Precision Farming oder auch Präzisionslandwirtschaft steht dabei für die zielgerichtete, teilflächenspezifische Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen unter dem Einsatz intelligenter Elektronik.
Beispiele von Precision Farming sind automatische Lenksysteme und automatisierte Teilbreitenschaltungen.