
Ein perfektes Arbeitsergebnis erzielt man nur mit der richtigen Auswahl des Hackgeräts in Abhängigkeit zur Säbreite, zum Reihenabstand und zur Traktorspurweite. Das Ziel des Arbeitsvorgangs ist es, so nah wie möglich an die Kulturpflanze heran zu arbeiten, ohne die Kulturpflanze und deren Wurzelwerk zu verletzen.
Die Anordnung entscheidet
Die Traktorspurweite und die Anzahl der zu bearbeitenden Reihen haben einen entscheidenden Einfluss auf die Anordnung des Hackgeräts. Bei der symmetrischen Anordnung befinden sich von der Traktormitte aus nach links und rechts dieselbe Anzahl an Reihen. Bei einer asymmetrischen Anordnung unterscheidet sich die Anzahl der Reihen.
Um auch in asymmetrischen Hackgängen den vollständigen Verschiebeweg des Verschieberahmens ausnutzen zu können, empfiehlt es sich die FLEXCARE mit der optionalen Rahmenverlängerung auszurüsten.

Asymmetrisch: rechts der Traktormitte sind mehr zu bearbeitende Reihen als links

Symmetrisch: links und rechts der Traktormitte sind gleich viele zu bearbeitende Reihen

Bei Kulturen mit Reihenabständen von 25 cm bis 30 cm, wie beispielsweise Getreide oder Sonderkulturen, wird pro Reihe ein Hackwerkzeug eingesetzt. Der Abstand zur Pflanzenreihe wird dabei durch die Auswahl der Breite des Gänsefußschares bestimmt. Um das Gesamtgewicht der FLEXCARE zu minimieren, bearbeitet ein Hackelement drei Reihen.

Bedarf es einer Bearbeitung der Reihenabstände von 30 cm bis 55 cm, wird pro Reihe ein Hackelement verwendet. Für eine erfolgreiche Beikrautregulierung im Zwischenreihenbereich (Inter-Row), wird das Hackelement mit drei Hackwerkzeugen ausgerüstet.

Mit fünf Hackwerkzeugen lassen sich Reihenabstände von 55 bis 80 cm realisieren. So können beispielsweise Mais oder Sonnenblumen in ihrem Wachstum gefördert werden.

Für Reihenweiten über 80 cm können zwei Hackelemente pro Reihe eingesetzt werden.