Bester Boden: Erfolgsfaktoren für den besten Boden

Bester Boden: Erfolgsfaktoren für den besten Boden

Teil 1 der PÖTTINGER Serie zum Thema Bodengesundheit

Der Boden hat eine zentrale Bedeutung in Bezug auf die Ernährungssicherung und den Wohlstand der Gesellschaft. Er ist die Basis der Land- und Forstwirtschaft und gehört zu den wichtigsten, nur mehr bedingt vermehrbaren Ressourcen der Welt.

Böden sind die Grundlage unseres Lebens, denn sie liefern die Basis für hochwertige Lebensmittel und energiereiche Futtermittel. Ein gesunder Boden ist eine der Voraussetzungen, um Ihren Ertrag zu optimieren.

Der Standort

Ein Teil des Betriebserfolgs ist rein vom Standort abhängig. Die erzielbaren Erträge ergeben sich aus Niederschlägen, Klima und Bodenqualität. Dabei gibt es an jedem klimatischen Standort besondere Gegebenheiten, die man als Landwirt mit kluger Betriebsführung zu seinem Vorteil nutzen kann. 


Einflussfaktoren
 

Das Betriebsmanagement

Wie gut Sie managen, planen und Entscheidungen treffen, beeinflusst Ihren Boden und somit den potenziellen Ertrag, den Sie erwirtschaften.

Bodenbearbeitung

Ihr Boden ist der Pflanzenstandort und dadurch ein wichtiger Erfolgsfaktor für den Ackerbau. Eine standortgerechte Bodenbearbeitung ist daher essenziell. Durch die unterschiedlichen Formen der Bodenbearbeitung nimmt der Landwirt aktiv Einfluss auf das Bodengefüge. Die saubere Einarbeitung der Ernterückstände und gleichmäßige Durchmischung des Bodens sowie eine gute Krümelung sind die Ziele der Bodenbearbeitung.

Aussaat

Bei der Aussaat spielen viele Faktoren mit. Die optimale Säzeit hängt sowohl von der Pflanzenart als auch von der Sonnenscheindauer und der Temperatur ab. Diese Faktoren beeinflussen unter anderem die Wahl der Sorte, des Pflanzenbaus und der Fruchtfolge. Nur eine exakte und gleichmäßige Saatgutablage in Verbindung mit einem optimalen Bodenschluss garantiert einen homogenen Saataufgang.

 

„Das Ertragsniveau bei Getreide ist durch züchterischen Fortschritt ziemlich ausgereizt. Das Potenzial liegt in der Bodenbearbeitung und der Sätechnik.

 

Prof. Dr. Yves Reckleben, Professor für Landtechnik
 

Bestandsführung

Um die Pflanze ideal zu unterstützen, sind sowohl Pflanzenschutzmaßnahmen als auch die Düngung zu bedenken. 

„Die zunehmenden Wetterextreme und insbesondere ausgeprägte Trockenphasen erfordern eine Wasser sparende, reduzierte Bodenbearbeitung. Sie stellen aufgrund der langsameren Strohverrottung auch die Sätechnik vor große Herausforderungen.

 

Prof. Dr. Thomas Ebertseder, Professor für Pflanzenbau