Den Boden beleben

Den Boden beleben

Mit dem Pöttinger-Pflug für sichere Erträge

Kaum ein Gerät war für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation so wichtig wie der Pflug, der um 3500 v. Chr. eingeführt wurde. Vor seiner Erfindung lockerten die Bauern den Boden nur oberflächlich mit Stöcken und Hacken. Die Pflanzen gediehen in der dünnen Erdscholle nur schlecht, sodass die Nährstoffe des Bodens bald erschöpft waren. Die Menschen mussten weiterziehen und neues Land urbar machen. Das änderte sich mit der Einführung des Pfluges, denn nun konnte der Boden tiefer aufgebrochen werden, die Pflanzen entwickelten kräftigere Wurzeln und die Ernteerträge stiegen.

Im Haus Pöttinger hat der Pflug seit jeher große Bedeutung. Die Intensität der Nachfrage nach Pflügen ist abhängig von Bodeneigenschaft, Klima, Fruchtfolge, Ertragspotenzial und Bewirtschaftungsform. Auf den meisten Betrieben ist der Volldrehpflug vorherrschend, mit Tendenz zu steigender Scharigkeit. Bei nassen Bedingungen, wenn andere Verfahren versagen, muss eben der Pflug als Wunderwaffe herhalten.

Wir beleben den Boden
Um den Anforderungen der verschiedenen Betriebe optimal gerecht zu werden, bietet Pöttinger eine Vielzahl an Pflügen mit unterschiedlichen Ausstattungsvarianten an. Das Sortiment umfasst Anbaupflüge von 2- bis 6-scharig und Aufsattelgeräte von 6- bis 9-scharig.
Neben den vielfach bewährten 2- bis 6-scharigen Anbaupflügen (SERVO 25 - SERVO 35 S) für leichte Böden, hohe Schlagkraft und Zugkraft bis 170 PS ist der SERVO 45 S für Schlepperklassen bis 270 PS und 6-Schare ausgelegt. Im Sortiment findet man eine Vielzahl an Körperformen, für die unterschiedlichsten Bodentypen jeweils die angepasste Form.


SERVO 45 S traction control
Neben der bewährten Technik entwickelt Pöttinger den Pflug ständig weiter:

Sichere Erträge mit SERVO 6.50, dem Pöttinger-Pflug

Beim neuen Aufsattelpflug SERVO 6.50 wird die Charakteristik eines Anbau- und eines Aufsattelpfluges vereint. Einzigartig ist der weit vorne liegende Schwenkpunkt des SERVO 6.50. Dadurch werden auftretende Seitenzugkräfte minimiert und die Fahrstabilität und Spurtreue des Schleppers verbessert. Das zählt besonders bei Hangfahrten oder Problemstellen innerhalb des Schlages.

Die richtige Einstellung bringt’s
Das Einstellzentrum ist mit einstellbarer Erstkörperschnittbreite durch mechanische Spindelverstellung oder optional mit Hydraulikzylinder ausgestattet. Beim SERVO Plus ist die hydraulische Erstkörperschnittbreitenverstellung serienmäßig. Die perfekte Grundeinstellung ist einfach und für unterschiedliche Schlepperfabrikate und Reifenbreiten anpassbar. Die Arbeitstiefe ist werkzeuglos einstellbar. Auch Grenzpflügen ist möglich, da das Transportrad innerhalb der Arbeitsbreite läuft.
Eine neue Abreißsicherung schützt vor Überlastung der Pflugkörper auch bei Standard- und Plus-Pflügen. Darüber hinaus ist es für einen einwandfreien Betrieb sehr wichtig, auch die Zugkraftlinie genau auf den verfügbaren Schlepper und den Pflug einzustellen. Dies ist wichtig, um den Zugkraftbedarf auf das Minimum zu reduzieren.


SERVO 6.50 traction control

Traktionsverbesserung durch „Traction Control“
Das optionale Erweiterungsmodul „Traction Control“ ermöglicht beim SERVO 45 S und SERVO 6.50 die Übertragung des Gewichtes vom Pflug auf den Schlepper. Durch die Krafteinleitung über das Traction-System werden bei optimaler Bodenanpassung des Pfluges die Hinterräder permanent belastet: Der Schlupf und in Folge der schädliche Schmierhorizont der Hinterräder werden vermindert. Dadurch wird die Zugleistung des Schleppers stark verbessert und der Pflugeinsatz effektiver und kostengünstiger.



Und hier unsere Videos zu SERVO-Pflügen:
SERVO 45S
Online Video, 4:41 min.
Ein Video von www.landwirt.com
BODEN und SAAT Video
SERVO, LION, SYNKRO, TERRADISC und Sämaschinen
Online-Video, 5:03 min.
SERVO 6.50 Aufsattelpflüge
Online Video, 4:58 min.
Ein Video von www.landwirt.com
SERVO Pflüge
Online Video, 7:06 min.