
Das klassische Gerät der konservierenden Bodenbearbeitung ist der Grubber. Die oberflächennahe Einmischung von Ernterückständen erhöht die Bodenfruchtbarkeit, fördert die Rotte und Humusbildung. Die SYNKRO Grubber in zwei- oder dreibalkiger Ausführung sind sowohl für die flache als auch tiefere Bearbeitung geeignet. Mit den vielfältigen Nachläufern schaffen sie ideale Keimbedingungen für Unkrautsamen und Ausfallgetreide zur Beikrautregulierung sowie für die Etablierung von Zwischenfrüchten.
Der gezogene Grubber TERRIA steht für ein breites Anwendungsspektrum in der Bodenbearbeitung. Sie haben die Wahl – vom flachen Stoppelsturz bis hin zur krumentiefen Lockerung. Das perfekt abgestimmte Zinkenfeld hinterlässt ein optimales Arbeitsergebnis für Ihren Boden, als Grundlage für eine erfolgreiche Saison.

Je nach Bearbeitungsziel können die Grubber von PÖTTINGER mit unterschiedlichen Scharen bestückt werden. Für die intensive Mischarbeit sind die Spitzschare mit 80 mm breite das Mittel der Wahl. Je nach Arbeitstiefe bietet sich die Kombination mit den Flügelscharen an, welche zusätzlich den ganzflächigen Schnitt erlauben. Für reduzierten Verschleiß je nach Bodentyp sind beide Schare wahlweise mit Hartmetall bestückt.
Für die tiefe Lockerung bis 35 cm zum Aufbrechen von Verdichtungen bei geringer Bodendurchmischung empfiehlt sich der Einsatz der 40 mm breiten Schmalschare.

Ob flaches Durchschneiden nach der Ernte, intensives Mischen oder tiefes Lockern – mithilfe der bewährten, einstellbaren Werkzeuge kann in nur wenigen Handgriffen auf wechselnde Anforderungen reagiert werden.
Flach montierte Flügel mit einem geringen Anstellwinkel ermöglichen ein flaches Durcharbeiten. Aus dem geringen Untergriff resultiert ein ebener Bearbeitungshorizont. Um eine höhere Mischwirkung zu erzielen, werden die Flügel steiler angestellt.
Die Position des Stiels kann auf den gewünschten Arbeitsgang angepasst werden. Je nachdem, ob dieser steiler oder flacher steht, ändert sich das Einzugsverhalten und die Intensität der Bearbeitung.

Um den Gasaustausch zu fördern oder die Frostgare gezielt zu nutzen, kann das Hinterlassen eines offenen, nicht rückverfestigten Bodens im Herbst vor der Winterruhe ein Bearbeitungsziel sein. Ebenso kann ein Bearbeiten ohne Rückverfestigen beim Umbruch von Wechselwiesen oder Zwischenfrüchten hilfreich sein, um das Abtrocknen zu fördern. Dafür kann beim TERRIA der Nachläufer abgenommen werden. Das integrierte Fahrwerk übernimmt dabei die Tiefenführung. Zudem werden Lockerungszinken hinter dem Fahrwerk anstatt des Nachläufers montiert.

„Im Frühling müssen wir auf den Wasserhaushalt achten, durch den SYNKRO können wir flach arbeiten und so wertvolles Wasser im Boden halten.
Auch Erosionsschutz ist ein wichtiges Thema, durch die CONOROLL Walze entsteht eine optimale Bodenstruktur um Erosion bei Regen zu vermeiden.“
Katharina Huber
St. Margarethen | Österreich