PÖTTINGER: Weiteres Rekordjahr 2021/22

PÖTTINGER: Weiteres Rekordjahr 2021/22

Starke Leistung von 506 Mio. EUR Umsatz trotz Gegenwind

Das österreichische Familienunternehmen PÖTTINGER hat im Geschäftsjahr 2021/22 erneut einen Umsatzrekord einfahren können: In einem wiederholt herausfordernden Wirtschaftsjahr (1. August 2021 bis 31. Juli 2022) konnte der Umsatz um 25 Prozent auf 506 Millionen EUR gesteigert werden. Das entspricht einer Zunahme von sagenhaften 101 Mio. EUR. Das ist der mit Abstand höchste Zuwachs in der mehr als 150-jährigen Firmengeschichte. PÖTTINGER macht keine halben Sachen, die halbe Milliarde beim Umsatz freut die weltweit 2.017 Mitarbeitenden beim Landtechnikhersteller dennoch sehr. Die Exportquote von 91 Prozent hat sich bereits seit vielen Jahren auf diesem hohen Niveau eingependelt.

 

Regionalität macht sich bezahlt

Das Wachstum war unter außergewöhnlich schwierigen Rahmenbedingungen ein Zusammenwirken vieler Faktoren: die Zusammenarbeitskultur für produktives und innovatives Miteinander in der Belegschaft und mit den Partnerbetrieben des Landtechnikhandels im In- und Ausland, größere oder neue Maschinen (z B. die mechanische Kulturpflege) und innovativen Lösungen im Bereich der digitalen Landtechnik. Rechtzeitig wurden Maßnahmen für die Erweiterung von Produktionskapazitäten und Optimierung der Prozesse gesetzt. Regionale Investitionen und Wertschöpfung sind hier die Schlüsselwörter. Dem Unternehmen ist es gelungen, durch die partnerschaftliche Arbeit mit den Zulieferfirmen und der Konzentration der Beschaffungsprozesse auf den europäischen Raum, die Auswirkungen gebrochener Lieferketten etwas zu mildern. Hauptverantwortlich für diesen Erfolg war natürlich die anhaltend positive Entwicklung der Nachfrage nach moderner Landtechnik durch die landwirtschaftlichen Betriebe. „Landwirtschaft braucht jede:r“, unter diesem Motto setzt sich PÖTTINGER schon seit Jahrzehnten dafür ein, der Landwirtschaft und den Menschen, die sich dahinter verbergen, die entsprechende Wertschätzung zukommen zu lassen. Es wird mehr und mehr erkannt, dass die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln keine Selbstverständlichkeit ist. Daher muss das Bewusstsein geschaffen werden, dass es die landwirtschaftlichen Betriebe sind, die diese Versorgung mit qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln sicherstellen. PÖTTINGER unterstützt sie dabei mit Maschinen und Leistungen, die ihnen die Arbeit erleichtern und nachhaltiges und wirtschaftliches Arbeiten ermöglichen.

 

Ausgezeichnet abschneiden

Beim Maschinenumsatz haben die Grünlandgeräte wieder sehr gut abgeschnitten und haben hier mit 67 Prozent den größten Anteil. Im Segment Ladewagen, wo PÖTTINGER seit vielen Jahren als Weltmarktführer agiert, konnte neben dem enormen Umsatzzuwachs von knapp 13 Prozent auch die Auszeichnung FARM MACHINE 2022 für das neue Modell JUMBO eingefahren werden.

Der Anteil der Ackerbaugeräte am Maschinenumsatz beträgt 33 Prozent. Dieser ergibt sich aus den Verkäufen der intelligenten Maschinen für Bodenbearbeitung und Sätechnik, sowie dem neuen Segment der Kulturpflegetechnik mit den neu eingeführten Produkte FLEXCARE und ROTOCARE.

Eine weitere erfreulich Entwicklung konnte im Geschäftsbereich „Original-Ersatzteile“ verzeichnet werden. Die Steigerung von rund 12 Prozent ist vor allem auf die Leistungsfähigkeit des Ersatzteil-Logistikcenters, des Services und der langfristigen Verfügbarkeit von Ersatz- und Verschleißteile zurückzuführen.

 

In Österreich verwurzelt – in der Welt zu Hause

Von Grieskirchen (AT) aus nahm vor mehr als 150 Jahren der Siegeszug von PÖTTINGER seinen Ausgang. Das Unternehmen ist seinen Wurzeln und der österreichischen Landwirtschaft immer treu geblieben. Die landwirtschaftlichen Betriebe im Heimatland wissen das zu schätzen. So betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr (2021/22) - bei enorm hohen Marktanteilen - der Anteil am Gesamtumsatz erfreuliche 9 Prozent und damit ist Österreich weiterhin auf dem dritten Platz der umsatzstärksten Länder.

Das Geschäft im Ausland hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr sehr positiv entwickelt. Aufgrund der Pandemie und des Krieges in der Ukraine natürlich mit unterschiedlicher Ausprägungen: Die Exportquote betrug 91 Prozent. Knapp 60 Prozent des Gesamtumsatzes wurden in den Ländern Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, USA und Schweiz erzielt. Die größten Einzelmärkte sind Deutschland mit fast 18 Prozent und Frankreich mit knapp 15 Prozent Umsatzanteil. Dieser hat sich in der abgelaufenen Periode in beiden Märkten erfreulicherweise noch weiter erhöht.

Zu den weiteren überdimensionalen Gewinnern punkto Umsatzzuwachs beim Maschinenumsatz zählen wieder die Überseeländer USA (+75 Prozent), Kanada (+29 Prozent) und Australien (+34 Prozent). In einigen europäischen Ländern wie Belgien (+52 Prozent), Polen (+36 Prozent) und in den beiden Nordländern Schweden und Dänemark (jeweils knapp +35 Prozent) ist die Nachfrage stark gestiegen.

 

Einen wesentlichen Beitrag zur enorm positiven internationalen Entwicklung haben die 17 weltweiten Vertriebs-Standorten und die fünf Produktionswerke in Europa beigetragen. Insgesamt waren im Schnitt im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.017 Personen aus 36 verschiedenen Nationen, gegenüber 1.929 im Vorjahr, beschäftigt. Das zeigt auch die internationale Ausrichtung des Unternehmens und das Verständnis nicht nur für die Kulturen, sondern auch die Anforderungen an eine Landmaschine in den jeweiligen Ländern.

 

Das PÖTTINGER Leistungspaket

Es sind vor allem die Menschen, die den berühmten PÖTTINGER Geist leben, die die Prozesse optimieren und in Standorten im In- und Ausland ihr Bestes geben. Sie werden dabei durch gezielte Investitionen bestens unterstützt: In der österreichischen Zentrale, sowie im Sätechnikwerk in Bernburg (DE) oder im Kompetenzzentrum für Bodenbearbeitungsgeräte in Vodnany (CZ) wird laufend in Automatisierung und modernste Technik investiert. Der zweite Ausbauschritt im neuen Pressen- und Schwader-Werk in St. Georgen, Nähe der Zentrale in Grieskirchen (AT) schreitet voran. Die neue Halle für Lackiertechnik wird voraussichtlich im Jänner 2023 fertig gestellt. Auch das Werk im niederösterreichischen Stoitzendorf, woher seit August 2021 die Kulturpflegemaschinen kommen, wurde wegen des großen Erfolgs ausgebaut und um 1.500 m2 erweitert. Das Technologie- und Innovationszentrum TIZ III, wo PÖTTINGER seine Maschinen unter härtesten Einsatzbedingungen testet, nimmt bereits Formen an und soll im Dezember 2022 eröffnet werden. In Nord-Deutschland wurde mit dem neuen Vertriebs- und Service-Standort in Hörstel mehr Raum für Kundennähe und Partnerschaft errichtet. Zeitgemäß stehen natürlich die Themen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung beim Ausbau der Werke und Vertriebsstandort immer im Mittelpunkt.

 

Die Herausforderungen annehmen

Das Geschäftsjahr 2021/22 hat PÖTTINGER trotz erschwerter Rahmenbedingungen ein sattes Umsatzplus beschert. „Am Ende wurden unsere Erwartungen doch deutlich übertroffen. Ein forderndes und anstrengendes Jahr mit unvorhersehbaren Ereignissen liegt hinter uns, ein weiteres wird mit Sicherheit folgen.“, kommentiert Gregor Dietachmayr, der Sprecher der Geschäftsführung, die erfolgreiche Entwicklung und führt weiter aus: „Flexibilität, intensive Arbeit, das überdurchschnittliche Engagement des gesamten PÖTTINGER Teams und das konsequente Verfolgen der gemeinsamen Ziele haben gefruchtet.“

Weitere Erfolgsbausteine des Landtechnikherstellers liegen in den Bereichen Innovationen, Digitalisierung und dem Blick auf die Bedürfnisse des Marktes, wie wirtschaftliche Ernteverfahren, schlagkräftige Maschinen, hoher Komfort, Ressourcenschonung, uvm.

Die hohen Marktpreise landwirtschaftlicher Produkte sieht PÖTTINGER als Chance, die hohen Energiepreise jedoch werden sich als spannende Herausforderung auf der anderen Seite gestalten. Diese werden auch im kommenden Jahr die hohe Aufmerksamkeit beanspruchen. Der große Erfolg im abgelaufenen Wirtschaftsjahr bildet jedoch eine solide Grundlage für weiteres künftiges Wachstum.

„Mit Blick auf das kommende Jahr gehen wir davon aus, dass der Druck durch die angespannte Versorgungssituation aufrecht bleiben wird. Gemeinsam mit unserem engagierten Team werden wir weiterhin unseren Beitrag dazu leisten, dass die Lieferkette für hochwertige Lebensmittel von der Landwirtschaft an die Bevölkerung aufrecht erhalten werden kann.“, ist Gregor Dietachmayr fest überzeugt, denn „Landwirtschaft braucht jede:r!“.

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