SENSOSAFE: Innovative Sensortechnik für Tierwohl

SENSOSAFE: Innovative Sensortechnik für Tierwohl

Pöttinger-Erfindung schützt Wild- und Nutztiere

SENSOSAFE von PÖTTINGER ist ein automatisiertes, sensorbasiertes Assistenzsystem für Mähwerke zur Wildtiererkennung. Das intelligente System rettet Wildtiere vor dem Vermähen und sorgt somit für sauberes und bestes Futter. Bereits 2017 wurde auf der Agritechnica die Konzept-Idee mit dem Innovation Award in Silber ausgezeichnet.

 

Zum Schutz der Wildtiere

Mit dem Beginn der Grünlandsaison rückt das Thema Wildtierrettung wieder stark in den Mittelpunkt. Die Setzzeit des Rehwildes und anderer kleiner Wildtiere fällt mit dem Zeitpunkt des ersten Schnittes zusammen. Durch den natürlichen Duckreflex fliehen die jungen Tiere nicht bei einer sich nähernden Gefahr durch ein Mähwerk. Dieses instinktive Verhalten macht es besonders schwierig, die Rehkitze, Hasen oder Fasane in den meist sehr gut und dicht entwickelten Beständen zu erkennen. Dadurch können die Tiere schwer verletzt oder sogar getötet werden. Je nach Quelle sind das in Deutschland zwischen 100.000 und 200.000, in Österreich immerhin 25.000 Tiere pro Jahr. 

 

Zum Schutz der Nutztiere

Gelangt ein solcher Kadaver mit dem Futter in den Silo, beginnt dort ein Verwesungsprozess. Die Verfütterung dieser kontaminierten Silage kann bei Rindern, Schafen, Pferden und Geflügel den lebensbedrohlichen Botulismus auslösen. 

 

SENSOSAFE schafft Abhilfe - Was steckt dahinter?

Von den zahlreichen Methoden zum Schutz von Rehkitzen und anderen Wildtieren unterscheidet sich die einzigartige Technik von Pöttinger grundlegend: Ein Sensorbalken ist direkt am Front-Mähwerk angebracht oder als eigenständiges System erhältlich. Während des Mähvorganges wird die zu mähende Fläche abgescannt. An jedem Sensor ist eine LED Beleuchtung integriert, deren Licht vom Pflanzenbestand reflektiert wird und wieder auf den Sensor trifft. Die Farbe des Fells oder Federkleides der Tiere reflektiert das Licht in einer anderen Intensität als Pflanzen. Dies erkennen die Sensoren und senden ein elektrisches Signal an das Bedienteil in der Traktorkabine.
SENSOSAFE wird über das SELECT CONTROL Bedienterminal gesteuert. Wird ein Wildtier erkannt, gibt das Bedienterminal eine optische und eine akustische Warnung an den Traktor-Fahrer ab. Somit bleibt genügend Zeit, anzuhalten oder das Mähwerk anzuheben. Mit SENSOSAFE am Frontmähwerk hebt die Mähwerkhydraulik das Mähwerk automatisch und blitzschnell aus. (Reaktionszeit der Sensoren 0,04 Sekunden, Aushub des Mähwerkes 0,3 – 0,5 Sekunden) Praxistaugliche Geschwindigkeiten von ca. 10 km/h sind möglich. Für einen sicheren Transport wird der Sensorbalken in eine kompakte Parkposition geklappt. 
SENSOSAFE 300 wurde für Mähwerke bis ca. 3 m entwickelt und kann sowohl bei Heck- als auch Frontmähwerken angewendet werden. SENSOSAFE 1000 ist für Mähkombinationen von 8 bis 10 m konzipiert. Das System ist für Pöttinger Mähwerke und Mähkombinationen sowie herstellerunabhängige Modelle einsetzbar.

 

Zum Wohl aller Beteiligten

Landwirtschaftliche Tätigkeiten sind auf das Wohl von Wild- und Nutztieren ausgerichtet. Ein verletztes oder getötetes Wildtier bedeutet auch für den Fahrer eine psychische Belastung, die vermieden werden kann. Für die Nutztiere bedeutet das saubere Futter Gesundheit und Leistungsfähigkeit und für den Betrieb damit wirtschaftlichen Erfolg. Das weltweit einzigartige System ist sofort einsatzbereit und man spart sich gegenüber dem Absuchen der Flächen enorm viel Zeit und Personal. SENSOSAFE punktet gegenüber einer Drohne mit Wärmebildkamera, denn es ist temperaturunabhängig und zu jeder Tageszeit und bei jeder Witterung funktionssicher.

 

Das sagen die Praktiker über das einzigartige System


„Einfach anzuwenden und sehr zuverlässig bei der Erkennung von Tieren“, ist das Ergebnis der Tests auf den Pilotbetrieben der INNOVATION FARM Wieselburg (AT) vom Frühjahr 2020. Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft LfL (DE) attestiert dem System: „SENOSAFE kann über 24 Stunden eingesetzt werden.“ und bei den Tests wurden neben Rehkitzen auch etliche andere kleine Tiere detektiert und gerettet.

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