Das beste Futter für Ihren Erfolg

Das beste Futter für Ihren Erfolg

Die Hauptfaktoren sind entscheidend

 

Hochwertiges Grundfutter ist die Basis für Tiergesundheit und ordentliche Erträge im Betrieb. Verschiedene Hauptfaktoren haben auf die Qualität einen Einfluss: der Standort, das Betriebsmanagement, die Erntetechnik und das Können des Fahrers bei der Ernte. Wir haben das Thema sorgfältig aufbereitet und werden Ihnen in dieser und in den nächsten Ausgaben die einzelnen Aspekte näher bringen, die über die Qualität des Grundfutters entscheiden.

 


 

  

  1. Der Standort

 

Ca. 25 Prozent des Betriebserfolgs sind rein vom Standort abhängig. Die erzielbaren Grundfuttermengen ergeben sich aus Niederschlägen, Klima und Bodenqualität. Dabei gibt es an jedem klimatischen Standort besondere Gegebenheiten, die man als Landwirt mit kluger Betriebsführung ausnutzen kann. So sind im Allgäu fünf Schnitte pro Jahr möglich, während man in Finnland nur zwei Heuernten erreicht – aber dafür entsprechend größere Mengen pro Schnitt erzielt.

 

  1. Das Betriebsmanagement

 

Wie gut Sie managen, planen und Entscheidungen treffen, beeinflusst zu 75 Prozent die Qualität des Grundfutters maßgeblich. Diese Beispiele zeigen, was Sie mit dem richtigen Betriebsmanagement erreichen können.

Düngung: Die Düngung muss genau auf die jeweiligen Gegebenheiten abgestimmt sein, um optimale Erträge und dichte Bestände zu ermöglichen. Da geeignete Wirtschaftsdünger den Clostridiengehalt niedrig halten, können sie Buttersäurebildung in der Silage verhindern. Buttersäure kann zu erheblichen Gesundheitsproblemen bei den Tieren führen und ist in 75 Prozent aller Silagen mit 3 g/kg TM enthalten, sogar Werte bis 12 g/kg TM sind keine Seltenheit.

Pflege: Nur wer für gezielte Grünland-Nachsaat und Einebnung von Maulwurfshügeln sorgt, hat langfristig reiche Ernten und gute Silagen. Eine dichte und starke Grasnarbe ist Basis für eine saubere Ernte.

Schnittzeitpunkt:

Besonders der erste Schnitt sollte so gewählt werden, dass ein niedriger Rohfasergehalt, optimaler Energiegehalt und Schmackhaftigkeit im Futter erzielt werden.

 

  1. Die Erntetechnik

 

Flächenleistung allein ist nicht genug: Der richtige Einsatz der Erntemaschinen ist die Voraussetzung für das Einbringen von eiweißreichem Futter. Auch können Sie den Tieren Schmutz im Futter ersparen. Durch besseren Umgang mit der Erntetechnik lässt sich der Schmutzanteil deutlich reduzieren.

 

  1. Der Mensch

 

Neben der richtigen Erntetechnik ist auch das Können des Fahrers ein ausschlaggebender Faktor für die Güte des Futters. Denn jeder Arbeitsschritt vom Mähen bis zum Silieren muss fachkundig ausgeführt werden – und dafür braucht es jede Menge Erfahrung und Augenmerk.

 

 

 


 

Immer aktuell informiert

Ähnliche Artikel

NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die wichtigsten Infos!

Jetzt anmelden

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Webseiten. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen